Photovoltaik: Batterien und Akkus für die eigene Stromproduktion

Seit der Einspeisetarif für die solare Stromproduktion unter dem durchschnittlichen Strompreis in Deutschland liegt, bestimmt der Eigenverbrauch des selbst erzeugten Solarstroms die Wirtschaftlichkeit einer Solaranlage. Wer beispielsweise in Regensburg und Umgebung eine Photovoltaikanlage betreibt, fährt derzeit mit der eigenen Stromproduktion bereits um 50 % günstiger gegenüber der Versorgung durch das öffentliche Netz. Der Preis für eine Kilowattstunde Strom liegt bei den Stadtwerken Regensburg bei durchschnittlich 26 Cent – die Eispeisevergütung kommt über 13 Cent nicht mehr hinaus. Um den eigenen Solarstrom zu nutzen, sind Batterien und Akkus nicht nur in Regensburg unerlässlich. Denn wenn die solare Stromproduktion nicht direkt elektrische Geräte versorgt, wandern die erzeugten Volumen sofort in das öffentliche Netz ab. Batterien und Akkus aber speichern die solare Stromproduktion des Tages für die Nutzung in den Abend- und Nachtstunden.

Solarstromspeicher auf der Basis von Akkus und Batterien

Das Speicherprinzip für elektrischen Strom ist nicht neu. Batterien und Akkus gibt es schon seit über 100 Jahren. Selbst in Kombination mit Anlagen zur solaren Stromproduktion wurden Batterien und Akkus schon eingesetzt – für Inselanlagen in Gebieten, die nicht an das Stromnetz angeschlossen sind. Ein Beispiel bei Regensburg ist die Weiler Flanitzhütte im Bayerischen Wald. Hier gibt es mittlerweile eine 40-kW-Photovoltaik-Inselanlage mit Batterien und Akkus, die 70 % des Strombedarfs der kleinen Ortschaft deckt. Den Restbedarf generiert ein Gasgenerator. Was einst als Notlösung für die Stromproduktion in abgelegenen Gebieten begann, ist heute effiziente Speichertechnik. Zu den klassischen Akkus auf Blei-Säure-Basis haben sich Batterien mit der Blei-Gel-Variante gesellt und vor allen Dingen die neue Lithium-Ionen-Technologie. Diese zeichnet sich durch eine höhere Lebensdauer der entsprechenden Akkus und Batterien aus sowie eine größere Entladetiefe pro Zyklus. Mit diesen wirtschaftlichen Speichervarianten werden PVA-Betreiber im Umgang mit ihrer Stromproduktion variabel. Selbst im infrastrukturell gut erschlossenen Regensburg sorgen die Akkus und Batterien für eine rentable Selbstversorgung.

Zusätzlicher Vorteil für die solare Stromproduktion in Regensburg

Einen starken Einfluss auf die Erträge der solaren Stromproduktion hat die Einstrahlungskraft der Sonne am jeweiligen Standort. Stromproduktion auf Solarbasis gilt nördlich des 60. Breitengrades als wenig sinnvoll, denn hier sinkt die jährliche globale Sonneneinstrahlung unter 800 kWh pro Quadratmeter. Südliche Länder dagegen verzeichnen eine rapide Zunahme des Solarertrags. In Regensburg gilt ein Durchschnittswert von 1.210 kWh pro Quadratmeter – diese Zahl liegt deutlich über dem Allgemeinwert für Deutschland. Aus der solaren Stromproduktion in Regensburg lassen sich pro kWp etwa 12 % mehr elektrische Energie in Akkus und Batterien speichern als es sonst in weiten Teilen Deutschlands möglich ist.

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