Förderung von Solarenergie u. Sonnenenergie zu Hause

Deutschland hat in den letzten 15 Jahren einen Spitzenplatz in der Welt bei der Nutzung der Sonnenenergie erreicht. Möglich wurde das mit der Förderung der Solarenergie durch das Gesetz zu den erneuerbaren Energien. In einer Stadt wie Kassel reicht der hier produzierte Strom aus der Sonnenenergie heute schon für 10 % der Haushalte. Dabei ist Kassel nicht einmal ein besonders begünstigter Standort für Solarenergie. Das Beispiel zeigt, dass die Nutzung der Sonnenenergie überall in Deutschland funktioniert. 2011 fand in Kassel sogar der Solar World Congress statt. Mit dem Erfolg der Solarenergie hat sich aber auch die Förderung geändert. Die Speicherbarkeit von Sonnenenergie ist in den Fokus gerückt. Geblieben ist die Orientierung, besonders Solarenergie Anlagen für das Eigenheim zu fördern.

Die aktuellen Förderrichtlinien für Strom aus Sonnenenergie

Die einstmals tragend Säule der Förderung von Solarenergie – die Einspeisevergütung – spielt nur noch eine untergeordnete Rolle. Neue Solarstromanlagen bis 10 kWp erhalten gerade noch 12 bis 13 Cent pro Kilowattstunde, die sie an das öffentliche Netz abgeben. Dafür werden seit Mai 2013 Solarstromspeicher gefördert – mit bis zu 660 Euro pro kWp. Die neue Technologie macht die Sonnenenergie rund um die Uhr verfügbar und die Anlagenbetreiber bis zu 90 % unabhängig von der Versorgung durch das Netz. Zum Vergleich: die Stadtwerke Kassel verlangen durchschnittlich 27 Cent pro gelieferte kWh. Wenn eine Solarenergie Anlage in Kassel und Umgebung per Stromspeicher für eine 70prozentige Eigennutzung sorgt, sinkt dieser Preis auf weniger als 9 Cent pro kWh. Auch die Nachrüstung von Anlagen, die Sonnenenergie in Strom verwandeln, mit Stromspeichern wird gefördert.

Die aktuellen Förderrichtlinien für thermische Solarenergie

Auch die Gewinnung von Wärme aus der Sonnenenergie findet bereits im großen Maßstab statt. Kassel spiegelt auch hier den bundesweiten Trend wieder: es gibt mehr Solarenergie Anlagen zur Warmwasseraufbereitung als Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung. Ab einer Kollektorfläche von 40 Quadratmetern steuert der Staat 90 Euro pro Quadratmeter bei, für jeden begonnenen Quadratmeter gibt es noch 45 Euro. Dieser Fördersatz gilt auch für die Erweiterung einer Kollektorfläche, die Sonnenenergie in Hauswärme umwandelt.

Weitere Zuschüsse können private Betreiber erhalten, wenn im Rahmen der Installation einer Solarthermie-Anlage der alte Heizkessel ausgetauscht, eine Wärmepumpe oder eine Solarpumpe eingebaut oder das Wohnhaus insgesamt auf den KfW-Effizienzhaus Standard 55 saniert wird.

Solarenergie Förderung in Kassel

Jede Art Nutzung von Sonnenenergie wird beim Aufbau durch zinsgünstige KfW-Kredite unterstützt oder durch Banken, die auch in Kassel ihre Filialen haben. Die Stadt Kassel stellt noch einen weiteren Service zur Verfügung: auf der stadteigenen Website gibt es einen Solardachfinder mit einem 3D-Stadtmodell von Kassel, der eine genaue Solarpotentialanalyse liefert.

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